Denkweisen von Führung verändern

Das von Melanie Vogel entwickelte Konzept „Innovational Leadership“ vermittelt Führungskräften das Verständnis für die Grundzüge von Kreativitäts-, Veränderungs- und Innovationsprozessen die ihnen helfen, Teams in Umbruchsituationen zu führen und gleichzeitig die (eigene) Motivation aufrecht zu erhalten.

(© Melanie Vogel) Es gibt viele Möglichkeiten, eine gute Zusammenarbeit zu sabotieren. Führungskräfte nehmen hier eine Schlüsselfunktion ein. Seit 2001 konstatiert das Gallup-Institut regelmäßig: Die Identifikation der Belegschaft mit der eigenen Arbeit, dem Arbeitgeber und vor allem mit den Führungskräften ist erschreckend gering - mit fatalen Auswirkungen auf die Innovationskraft in den Unternehmen. Fehltage, Fluktuation und Produktivitätseinbußen sind die Folge, die Gallup auf 112 bis 138 Milliarden Euro jährlich beziffert. 

Dabei sind Produktivitätsverbesserungen die wichtigste Quelle für Wirtschaftswachstum. In der Hochzeit des Industriezeitalters kam es auf den effizienten Einsatz von Maschinen und Energie an. Heute zählt primär die Arbeitsproduktivität der Menschen, die im Wesentlichen von vier Größen abhängt und von Führungskräften zentral beeinflusst und gesteuert werden können:

  1. Fach- und Methodenkompetenz
  2. Kooperationsfähigkeit
  3. Einsatzbereitschaft / Motivation
  4. Freisetzung von Kreativität und Innovation

Um die Produktivität der menschlichen Arbeit optimal zu steigern, müssen diese vier Größen ineinander greifen und sich gegenseitig synergetisch verstärken. Dazu bedarf es einer guten Führung.

Das von Melanie Vogel entwickelte Konzept „Innovational Leadership“ unterrichtet sie unter anderem  im Rahmen eines Lehrauftrages an der Universität zu Köln. Es befähigt Führungskräfte, eine Lob- und Anerkennungskultur zu entwickeln, die den Nährboden für Motivation und vertrauensvolle Zusammenarbeit bildet, ohne die Kreativ- und Innovationsprozesse nicht möglich sind.